Kittseer Marillen


Der Verkaufsstand des Vereins "Kittseer Marille" ist bereits geschlossen.
Die Ernte ist für heuer beendet.

Genauere Informationen ersehen Sie unter www.kittseer-marille.at

 


Kittseer Marille - genießen Sie die herrlichen, sonnengereiften Kittseer Qualitätsmarillen
(Fotos siehe unten)

Die Blüte der Bäume (meist Ende März-Anfang April) ist ein jährlich faszinierendes Spektakel, das zahlreiche Besucher anlockt.

Ab Beginn der Haupt-Erntezeit (meist Anfang bis Mitte Juli - wetterbedingt) herrscht in der ca. 3500 Seelen Gemeinde Kittsee, nahe der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg), Hochbetrieb.

In der Kittseer Ortschronik wird erstmals im Jahre 1924 das großflächige Auspflanzen von Marillenbäumen erwähnt. Dazu gibt es eine kleine Geschichte: Ein Bauer lieferte Korn an eine Baumschule, welche dieses nicht bezahlen konnte. Anstatt mit Geld wurde der Landwirt mit Marillenbäumchen entlohnt. Diese Bäume gediehen durch die örtlichen klimatischen Verhältnisse besonders gut und brachten Früchte mit herrlichem Aroma. Als der Bauer mit seiner Marillenernte einen guten Preis erzielte, wurden auch andere Landwirte aufmerksam und pflanzten ebenfalls Marillenbäume aus.

In der Aufbauphase nach dem Krieg bedeuteten die Marillen ein wichtiges Zusatzeinkommen für unsere Landwirte. Die Marillengärten wurden vergrößert und viele junge Bäume ausgesetzt. Eine Obst- und Gemüsegenossenschaft in Neusiedl am See und diverse Händler nahmen die Früchte an. Kittsee wurde zum Marillenhauptort Österreichs.

Heute stehen auf ca. 180 Parzellen (ca. 110 Hektar) rund 35.000 Marillenbäume, die jährlich etwa 700.000 kg Kittseer Qualitätsmarillen tragen. Im herrlichen Pannonischen Klima zwischen Donau und Neusiedlersee gedeihen die schmackhafte Marillen besonders gut. Hauptsächlich wird die Sorte "Ungarische Beste" gepflanzt. In neuerer Zeit werden verstärkt auch die Sorten „Goldrich" und „Bergeron“, sowie die Frühsorten „Aurora“ und „Silvercot“ in Form von Spindelanlagen kultiviert.

Die natürlich gereiften Kittseer Marillen - mit außergewöhnlich fruchtigem Aroma - schmecken frisch genauso gut, wie als Kompott, Röster, oder als Marmelade; es lassen sich daraus schmackhafte Mehlspeisen wie Strudel oder Kuchen zaubern. Man genießt sie flambiert, als Fruchtsauce, als Saft, verpackt in lockerem Topfenteig als Marillenknödel, in Cocktails, Bowlen, Sekt, Likör oder Milchprodukten. Getrocknet sind sie ein wahrer Energiespender! Österreichs "beste Marille", wie sie Kenner zu nennen pflegen, enthält viele Ballaststoffe und liefert Betacarotin, welches Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen kann.

In den 1960er Jahren sich hat die "Tiroler Früchteküche" - Familie Unterweger (UWE) mit einen Übernahmebetrieb angesiedelt.
Auch die Bäckerei Ströck aus Wien, mit familiären Wurzeln in Kittsee, ist einer der Hauptabnehmer der Kittseer Marille, um damit feine Marillenmarmelade u.a. für ihre berühmten Krapfen herzustellen.

Die Marke "Kittseer Marille"

Am 24. November 2004 wurde vom Österreichischen Patentamt die "Kittseer Marille" in das Markenregister eingetragen und geschützt. Ebenfalls geschützt sind alle Nebenprodukte der "Kittseer Marille". Markeninhaber ist der Verein "Kittseer Marille". Sollten an Verkaufständen außerhalb von Kittsee unter dem Namen "Kittseer Marillen" - Produkte ohne Herkunftsnachweis verkauft werden, kann dies zur Anzeige gebracht werden. Damit wollen wir uns davor schützen, dass ausländische Marillen unter den Namen "Kittseer Marillen" verkauft werden.

Quelle: Verein Kittsee Marille www.kittseer-marille.at

Marillenkönigin

2018 wurde Sandra Buchta zur Marillenkönigin "Sandra II" gekürt. Zusammen mit Ihren Prinzessinnen Lisa Gehringer und Sophie Müllner wird sie in den nächsten 2 Jahre die Werbetrommeln für die "Kittseer Marille" rühren.
(Foto: mit Vorgängerin "Sandra I" und Vorständen sowie Jury des Marillenvereins)